Chirotherapie & Manuelle Medizin in Würzburg – geschulte Hände als Werkzeug für Diagnostik und Therapie 

Die Manuelle Medizin ist ein umfassender, wissenschaftlich fundierter Therapieansatz, der sich auf die Diagnostik und Behandlung funktioneller Störungen des gesamten Bewegungssystems konzentriert. In Deutschland ist die manuelle Medizin / Chirtotherapie eine rechtlich geschützte Zusatzbezeichnung, die ausschließlich approbierten Ärzten nach einer umfangreichen, standardisierten Weiterbildung verliehen wird.


Auf Basis fundierter Kenntnisse der Anatomie, Physiologie und Pathologie zielt die Behandlung darauf ab, reversible Einschränkungen an Muskeln, Gelenken, Nerven und Bindegewebe gezielt zu adressieren. Als offiziell anerkannte ärztliche Fachdisziplin verbindet die Manuelle Medizin dabei moderne medizinische Standards mit der präzisen Untersuchung und Therapie durch die Hände des Arztes.

 

Während die Chiropraktik oft als historisch gewachsene Methode mit teilweise alternativen Erklärungsmodellen praktiziert wird, ist die Manuelle Medizin fester Bestandteil der evidenzbasierten Medizin und wird nach den Leitlinien der ärztlichen Fachgesellschaften durchgeführt.

Wie funktioniert die Manuelle Medizin bzw. Chirotherapie?

 

Manuelle Medizin und Chirotherapie widmen sich der Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates mithilfe gezielter Handgriffe. Die Wirkweise umfasst biomechanische und neurophysiologische Effekte, die zu Schmerzlinderung, verbesserter Beweglichkeit und Muskelentspannung führen. Die Manuelle Medizin ist ein anerkanntes medizinisches Fachgebiet. Viele ihrer Ansätze basieren auf fundierten klinischen Erfahrungen und werden durch wissenschaftliche Studien gestützt.

 

Folgende Therapieziele werden verfolgt:

  • Muskelentspannung: Lösung von Verspannungen in der Muskulatur, Sehnen und Bändern.
  • Neurophysiologische Aspekte: Beeinflussung der Schmerzleitung (Nozizeption) im betroffenen Bewegungssegment.
  • Schmerzmodulation: Unterstützung bei der Reduktion von Rücken-, Nacken- und Gelenkschmerzen.
  • Beweglichkeit: Wiederherstellung des physiologischen Bewegungsumfangs in den Gelenken.

Ablauf der Behandlung in unserer Praxis in Würzburg

 

1. Diagnostik & Beratung

Nach Erhebung der Krankengeschichte, einer ausführlichen körperlichen Untersuchung und gegebenenfalls bildgebender Diagnostik besprechen wir, ob Manuelle Medizin / Chirotherapie eine geeignete Behandlungsmethode für Ihre Beschwerden ist.

 

2. Durchführung

  • Die Behandlung erfolgt meist in einer angenehmen liegenden oder sitzenden Position auf der Behandlungsliege.
  • Der Ablauf der Behandlung wird Schritt für Schritt erklärt.
  • Es werden gezielt schmerzfreie Bewegungsrichtungen genutzt.
  • Gezielte Handgriffe wie eine Mobilisation betroffener Bereiche durch sanfte, wiederholte Bewegungen werden eingesetzt, um die Gelenkbeweglichkeit schrittweise zu erhöhen und Muskelverspannungen zu lösen.
  • Es kommen auch neuromuskuläre Techniken zur Anwendung, wie myofasziale Lösungstechniken oder die postisometrische Relaxation.
  • Häufig tritt sofort eine spürbare Erleichterung ein, da die Muskulatur entspannter ist und die Beweglichkeit zunimmt.

 

3. Nachsorge & Verhaltensempfehlung

Ein individuelles Trainingsprogramm ist oft sinnvoll, um die Ergebnisse zu festigen.

Behandlungsspektrum

 

Kreuzschmerzen – Rückenschmerzen – Nackenschmerzen – Muskelverspannungen – Bewegungsstörungen der Wirbelsäule & von Gelenken – Fehlhaltungen – Kopfschmerzen, Schwindel und CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion), die durch Funktionsstörungen des Bewegungsapparates bedingt sind

1. Was sind Kreuzschmerzen?

Kreuzschmerzen sind Schmerzen im unteren Rücken, die umgangssprachlich auch als Hexenschuss bezeichnet werden. Sie können dumpf, stechend oder ziehend sein, manchmal in die Beine ausstrahlen und durch Muskelverspannungen, Überlastung oder Fehlhaltungen verursacht werden. Oft sind Kreuzschmerzen ungefährlich und heilen von selbst aus, wobei Bewegung und eine gesunde Lebensweise helfen können.

 

2. Wirkprinzipien der Manuellen Medizin und Chirotherapie bei Kreuzschmerzen?

Manuelle Medizin und Chirotherapie können bei Kreuzschmerzen unterstützen. Durch gezielte Handgriffe werden Funktionsstörungen (wie Blockaden) adressiert mit dem Ziel, die Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzen zu lindern. Eine sorgfältige ärztliche Diagnostik bildet dabei stets die Basis, um die Behandlung individuell auf die Ursache abzustimmen.

 

Um den Therapieerfolg nachhaltig zu sichern und einer Chronifizierung vorzubeugen, wird die manuelle Behandlung – je nach Befund – in weitere Maßnahmen eingebettet. Im Vordergrund steht dabei die Förderung Ihrer Eigenaktivität, etwa durch gezielte Eigenübungen, die Beratung zur rückenfreundlichen Gestaltung des Alltags sowie bei Bedarf eine unterstützende Physiotherapie oder medikamentöse Therapie. Das gemeinsame Ziel ist es, Sie schnellstmöglich in Ihre gewohnte körperliche Aktivität zurückzuführen und Ihre Bewegungsfreude dauerhaft zu erhalten.

 

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1. Was sind Nackenschmerzen?

Nackenschmerzen betreffen die Halswirbelsäule sowie die Schulter- und Nackenmuskulatur. Sie entstehen oft durch Verspannungen, Fehlhaltungen oder Bewegungsmangel, können aber auch die Folge von Verletzungen wie einem Schleudertrauma oder von altersbedingtem Verschleiß sein. Die Beschwerden strahlen nicht selten in Schultern, Arme und den Kopf aus. Typische Begleitsymptome sind Steifheit, Bewegungseinschränkungen, Kopfschmerzen oder Missempfindungen wie Taubheitsgefühle.

 

2. Wirkprinzipien der Manuellen Medizin und Chirotherapie bei Nackenschmerzen?

Die ärztliche Manuelle Medizin und Chirotherapie sind bewährte Ansätze zur Behandlung von Nackenschmerzen. Ihr Ziel ist es, Muskelverspannungen zu lindern, Funktionsstörungen zu lösen und die Beweglichkeit zu verbessern.


Um höchste Patientensicherheit zu gewährleisten, geht jeder Behandlung eine gründliche Anamnese, eine genaue Untersuchung sowie der bewusste Ausschluss von Kontraindikationen voraus. Für einen nachhaltigen Behandlungserfolg empfiehlt sich oft die Kombination mit physiotherapeutischen Übungen und einer aktiven Trainingstherapie, die auch zur Vorbeugung künftiger Beschwerden dient.

 

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1. Was sind Muskelverspannungen?

Muskelverspannungen sind unwillkürliche und langanhaltende Kontraktionen von Muskeln, die zu Schmerzen, Verhärtungen und eingeschränkter Beweglichkeit führen. Sie entstehen meist durch Überlastung, Fehlhaltungen oder Stress. Betroffene nehmen dies als ziehenden oder stechenden Bewegungs- oder Druckschmerz wahr, typischerweise in Nacken, Schultern und Rücken.

 

2. Wirkprinzipien der Manuellen Medizin und Chirotherapie bei Muskelverspannungen

Manuelle Medizin und Chirotherapie kommen als bewährte Methoden bei Muskelverspannungen zum Einsatz. Mittels spezieller Techniken – wie Druckpunktbehandlungen oder Querdehnen – soll die Durchblutung gefördert und die Sauerstoffversorgung der betroffenen Muskulatur unterstützt werden.


Durch gezielten Druck und Zug können Verspannungen gelöst, Schmerzen gelindert und die Gelenkbeweglichkeit verbessert werden. Dies bildet oft eine wertvolle Grundlage, um tieferliegende Funktionsstörungen im Bewegungsapparat anzugehen und den Weg für eine nachhaltige Bewegungstherapie zu ebnen. Je nach Befund kommen ergänzend physiotherapeutische Maßnahmen sowie im Bedarfsfall eine unterstützende Anwendung von medikamentösen Therapien zum Einsatz.

 

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1. Was sind Funktionsstörungen und Blockierungen?

Blockierungen und Funktionsstörungen im Bewegungsapparat sind in der Regel reversibel und gut behandelbar. Typische Symptome sind schmerzhafte Bewegungseinschränkungen in Gelenken und der Wirbelsäule, oft begleitet von Verspannungen der Muskulatur.

 

2. Wirkprinzipien der Manuellen Medizin und Chirotherapie bei Funktionsstörungen?

Manuelle medizinische Behandlungsmethoden wie Mobilisation, Manipulation, Weichteil- und Dehnungstechniken zielen darauf ab, Funktionsstörungen und Blockaden im Bewegungsapparat zu adressieren. Zu den Techniken gehören überwiegend sanfte, wiederholte Bewegungen zur Mobilisation von Gelenken, präzise Impulse zur Lösung von Blockaden sowie die gezielte Behandlung von Muskeln, Faszien und verkürzten Strukturen. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, das Zusammenspiel von Gelenken, Muskeln und Nerven zu harmonisieren und Schmerzen zu lindern.


Um eine nachhaltige Besserung zu erzielen, wird die Therapie bedarfsgerecht durch physiotherapeutische Maßnahmen, eine unterstützende medikamentöse Behandlung sowie gezielte Eigenübungen ergänzt.

 

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Schwerpunkte der Manuellen Medizin und Chirotherapie

 

  • Schmerzreduktion: Die Behandlung zielt auf eine zeitnahe Entlastung und Linderung Ihrer Beschwerden ab.
  • Beweglichkeit: Unterstützung bei der Förderung der natürlichen Gelenkfunktion und Mobilität.
  • Nicht-invasiv: Manuelle Techniken als schonende Alternative oder Ergänzung zu medikamentösen Therapien oder Injektionen.
  • Vielseitigkeit: Einsetzbar bei Funktionsstörungen des gesamten Bewegungsapparates im Rahmen eines individuellen Therapieplans.