Axomera-Therapie – ein neuer Ansatz in der Orthopädie und Schmerztherapie in Würzburg

Axomera* ist eine neuartige Behandlungsmethode, die auf der Annahme basiert, dass bioelektrische Felder Heilungsprozesse in Geweben wie Sehnen, Muskeln und Nerven regulieren.

 

Der Name "Axomera" leitet sich vom Axolotl ab, da die Therapie die Fähigkeit dieses mexikanischen Schwanzlurchs imitiert, Körperteile zu regenerieren. Der Axolotl ist dafür bekannt, Gliedmaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns und des Herzens nachwachsen zu lassen.

 

Die Axomera-Therapie wird in Deutschland von spezialisierten Fachärztinnen und Fachärzten angewendet, die sich hohen medizinischen Qualitätsansprüchen verpflichten und in einem kontinuierlichen wissenschaftlichen Wissensaustausch stehen. Unsere Praxis ist Teil dieses fachärztlichen Verbundes, um eine Anwendung nach aktuellem Erfahrungsstand zu gewährleisten.

 

Wichtiger Hinweis: Bei der hier vorgestellten Axomera-Therapie handelt es sich um ein komplementärmedizinisches Verfahren. Bitte beachten Sie unsere ausführlichen Erläuterungen zur wissenschaftlichen Anerkennung am Ende dieser Seite.

Wie funktioniert die Axomera-Therapie?

 

Das Wirkprinzip von Axomera basiert auf der Annahme, dass körpereigene elektrische Felder eine wichtige Rolle bei Entzündung, Heilung und Regeneration spielen. Zellprozesse werden durch schwache elektrische Gleichstromfelder stimuliert, die über feine Nadelelektroden in das betroffene Gewebe geleitet werden.

 

Ein Mikroprozessor steuert die elektrischen Felder, die im Mikroampere-Bereich liegen und den körpereigenen elektrischen Signalen nachempfunden sind. Die Intensität wird individuell auf Ihr Empfinden abgestimmt, sodass die Anwendung erfahrungsgemäß als schmerzarm wahrgenommen wird.

 

Das Ziel der Axomera-Therapie ist:

  • entzündliche Prozesse positiv zu beeinflussen,
  • die Regeneration von Sehnen, Muskeln und Nerven zu unterstützen,
  • eine zeitnahe und langfristige Schmerzlinderung anzustreben.

Ablauf der Behandlung in unserer Praxis in Würzburg

 

1. Diagnostik und Beratung

Nach der Erhebung der Krankengeschichte, einer körperlichen Untersuchung und gegebenenfalls bildgebender Diagnostik – zum Beispiel Ultraschall – besprechen wir, ob Axomera für Ihre Beschwerden sinnvoll ist.

 

2. Durchführung

  • Die Behandlung erfolgt in der Regel im Liegen.
  • Feine Behandlungssonden (wie Akupunkturnadeln) werden in den betroffenen Bereich eingeführt.
  • Die Sonden werden mit einem Stimmulationsgerät verbunden.
  • Die Intensität wird individuell angepasst.
  • Die Behandlung dauert 30 Minuten und ist erfahrungsgemäß schmerzarm.
  • Da die elektrischen Felder im Mikroampere-Bereich liegen, wird häufig wenig oder nur ein leichtes Kribbeln verspürt.
  • Je nach Beschwerdebild werden 3 bis 6 Behandlungen im Abstand von 3 bis 7 Tagen empfohlen.

 

3. Nachsorge

Gemeinsam entwickeln wir einen langfristigen und nachhaltigen Behandlungsplan, der darauf abzielt, den Prozess der Regeneration und Genesung bestmöglich zu unterstützen. Dabei integrieren wir die Behandlung in ein therapeutisches Gesamtkonzept, das je nach Bedarf weitere Maßnahmen, wie unter anderem Physiotherapie sowie gezielte Eigenübungen umfasst.

Einsatzgebiete der Axomera-Therapie 

Die Axomera-Therapie wird in unserer Praxis als ergänzendes Verfahren eingesetzt. Erfahrungsgemäß kann die Anwendung bei verschiedenen Beschwerdebildern unterstützend wirken:


Orthopädischer Bereich:

  • Schmerzzustände bei Gelenkverschleiß (z. B. an Hand, Fuß, Sprunggelenk oder Knie).
  • Reizzustände im Bereich der Sehnen und der Muskulatur.
  • Akute und chronische Schmerzzustände im Bereich der Wirbelsäule.
  • Anhaltende Beschwerden nach operativen Eingriffen oder Verletzungen.

 

Schmerztherapie:

  • Verschiedene Kopfschmerzformen (z. B. Spannungskopfschmerz, Migräne).
  • Reizungen im Verlauf von Nervenbahnen (z. B. bei Ischialgie oder Nervenkompressionssyndromen).

 

Sportmedizin:

  • Begleitende Unterstützung bei der Regeneration von Sportverletzungen (z. B. Zerrungen).
  • Überlastungsbedingte Beschwerden an Sehnen und Muskeln (z. B. „Läuferknie“).

1. Gelenkbeschwerden und Verschleiß

Abnutzungserscheinungen des Gelenkknorpels können zu Schmerzen, Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen führen. Diese Beschwerden entstehen häufig im Rahmen von entzündlichen Reizzuständen am betroffenen Gelenk, etwa an Knie, Sprunggelenk oder den Fingergelenken. Reizungen der Gelenkkapsel können die Symptomatik zusätzlich verstärken.

 

2. Einsatz der Axomera-Therapie bei Gelenkschmerz

Die Axomera-Therapie nutzt bioelektrische Felder, die den körpereigenen Signalen nachempfunden sind. Das Ziel der Anwendung ist es, entzündliche Prozesse positiv zu beeinflussen und Regenerationsmechanismen zu unterstützen. Auf diese Weise soll eine Linderung der Schmerzen und eine Verbesserung der Beweglichkeit angestrebt werden, um die Belastbarkeit im Alltag zu fördern. Das Verfahren bietet damit eine nicht-operative Ergänzung zu herkömmlichen medikamentösen Ansätzen.

 

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1. Was sind Nervenschmerzen?

Nervenschmerzen (neuropathische Schmerzen) entstehen durch Reizung oder Schädigung eines Nervs – z. B. nach Verletzungen, Bandscheibenproblemen, Operationen oder durch Fehlbelastungen. Die Beschwerden äußern sich oft als Brennen, Einschießen, Kribbeln oder Taubheitsgefühl.

 

2. Möglichkeiten der Axomera-Therapie bei Nervenschmerzen

Die Axomera-Therapie nutzt bioelektrische Felder im betroffenen Areal. Das Ziel der Anwendung ist es, elektrophysiologische Prozesse positiv zu beeinflussen, entzündliche Reizungen zu lindern und die natürliche Regeneration zu unterstützen. Ein wesentlicher Baustein ist dabei die Einbettung in ein Gesamtkonzept aus Krankengymnastik und bedarfsgerechter medikamentöser Unterstützung, um eine zeitnahe und langfristige Schmerzlinderung anzustreben.

 

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1. Rückenbeschwerden

Rückenbeschwerden können durch ein Zusammenspiel muskulärer, funktioneller und degenerativer Faktoren entstehen. Reizzustände können zu einer dauerhaften Aktivierung von Schmerzrezeptoren (Nozizeptoren) führen. Hält dieser Zustand an, besteht die Gefahr, dass sich Schmerzkreisläufe verfestigen, bei denen muskuläre Verspannungen und schmerzbedingte Schonhaltungen einander verstärken. Dies mindert die Belastbarkeit im Alltag und kann die Lebensqualität nachhaltig beeinträchtigen.

 

2. Einsatz der Axomera-Therapie bei Rückenbeschwerden

Die Axomera-Therapie nutzt bioelektrische Impulse, um direkt im Schmerzareal anzusetzen und die betroffenen Gewebestrukturen zu adressieren. Das Ziel der Anwendung ist es, die Nozizeptor-Aktivität positiv zu beeinflussen und so zur Durchbrechung belastender Schmerzkreisläufe beizutragen. Durch die Unterstützung körpereigener Regenerationsprozesse soll eine verbesserte Mobilität und Schmerzreduktion angestrebt werden. Im Sinne eines umfassenden Ansatzes stellt dieses Verfahren eine wertvolle Ergänzung zu Physiotherapie und aktiver Bewegungstherapie dar.

 

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1. Axomera-Therapie in der Sportmedizin

 
In der Sportmedizin setzen wir die Axomera-Therapie vor allem bei akuten sowie chronischen Reizzuständen und Überlastungssyndromen ein. Hierzu zählen insbesondere Sehnenbeschwerden – wie Reizungen der Achillessehne, der Patellasehne oder der Sehnenansätze am Ellenbogen (Tennis- und Golferellenbogen).
Darüber hinaus kann das Verfahren bei Muskel- oder Bandverletzungen, mit dem Ziel der Unterstützung und Förderung der Regeneration eingesetzt werden.

 

2. Ansatz der Axomera-Therapie bei sportmedizinischen Problemen

Die Axomera-Therapie nutzt bioelektrische Impulse, um gezielte Reize direkt im betroffenen Gewebe zu setzen. Das Ziel der Anwendung ist es, reizbedingte Entzündungsprozesse positiv zu beeinflussen und die körpereigenen Regenerationsmechanismen zu unterstützen.
Auf diese Weise soll eine zeitnahe Schmerzlinderung sowie eine verbesserte Belastbarkeit im sportlichen Alltag angestrebt werden. In unserer Praxis betten wir dieses Verfahren in ein sportmedizinisches Konzept ein, welches durch weitere Maßnahmen und einen individuellen Trainingsaufbau ergänzt wird.

 

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1. Beschwerdebild Kopfschmerzen

Kopfschmerzen gehören zu häufigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen primären Kopfschmerzen, bei denen der Schmerz selbst das Krankheitsbild darstellt (z. B. Migräne oder Spannungskopfschmerz), und sekundären Kopfschmerzen, die als Folge anderer Ursachen auftreten.

 

2. Einsatz der Axomera-Therapie bei Kopfschmerzen

Axomera unterstützt die Behandlung von Kopfschmerzen, indem es gezielt an den Schmerzpunkten im Bereich des Schädels und der Nackenmuskulatur ansetzt. Das Ziel der Anwendung ist es, gezielte Impulse zu setzen, die zur Entspannung der betroffenen Areale beitragen und die körpereigene Regeneration unterstützen sollen. Auf diese Weise wird eine zeitnahe Schmerzreduktion angestrebt. Die Axomera-Therapie ist dabei stets Teil eines individuell abgestimmten, schmerztherapeutischen Gesamtkonzepts, das sowohl nicht-medikamentöse als auch medikamentöse Verfahren umfassen kann.

 

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Möglichkeiten der Axomera-Therapie

 

  • Präzise Anwendung: Gezielte Impulse unmittelbar im betroffenen Areal.
  • Schonend: Das Verfahren wird erfahrungsgemäß gut toleriert.
  • Einsatzspektrum: Auch bei länger anhaltenden (chronischen) Beschwerden anwendbar.
  • Strukturierter Zeitrahmen: Die Behandlungsdauer beträgt pro Sitzung in der Regel 30 Minuten; erfahrungsgemäß ist ein Zyklus von 3 bis 6 Terminen sinnvoll.

 

Unsere Erfahrung in Würzburg

In unserer Praxis für Orthopädie und Schmerztherapie setzen wir die Axomera-Therapie als modernen Baustein ein, um eine zeitnahe Schmerzreduktion anzustreben. Die Behandlung erfolgt dabei stets im Rahmen eines individuell abgestimmten Gesamtkonzepts.

*Wissenschaftlicher Hinweis zur Axomera-Therapie


Die Axomera-Therapie ist ein innovatives Verfahren, das auf der Weiterentwicklung etablierter medizinischer Prinzipien beruht. In unserer täglichen Praxis erleben wir die Anwendung als eine wertvolle Ergänzung unseres konservativen Spektrums.


Gleichzeitig ist es uns wichtig, Sie transparent zu informieren: Die Axomera-Therapie ist nach den Grundsätzen der evidenzbasierten Medizin derzeit wissenschaftlich noch nicht vollumfänglich abgesichert. Hochqualitative klinische Studien (randomisierte, kontrollierte Studien), die einen Erfolg zweifelsfrei belegen, liegen aktuell noch nicht vor. Ein Therapieerfolg kann im Einzelfall nicht garantiert werden.


Die beschriebenen Einsatzgebiete und Wirkmechanismen stützen sich auf die klinischen Erfahrungen der Anwender. Weiterführende Informationen zur Methode, wissenschaftliche Erklärungsmodelle sowie Dokumentationen von Anwendungsbeispielen finden Sie auf der Informationsseite des Herstellers unter www.axomera.com.